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Auch dieses Jahr haben wir an unseren Stand am Sparkassen-Familientag wieder viele tolle Kostüme zum Verkleiden und Reinschlüpfen angeboten:

      

Bei den diesjährigen kultBurG-Open vom 30. Main bis 8. Juni geht es im oberen Burghof um Liebe und Laster

 

ALZENAU. Alles andere als tugendhaft geht es in diesem Jahr bei der Freilicht-Theaterreihe »kultBurG-Open« zu. Bei der Komödie »Amphitryon«, die ab Ende Mai im oberen Hof der Alzenauer Burg gespielt wird, dreht sich alles nur um ein Thema: Sex.

Amphitryon News Bild

Denn Gottvater Zeus kann es nicht lassen: Er ist mal wieder hinter einer Frau her. Dieses Mal ist es Alkmene, die Gattin des thebanischen Feldherrn Amphitryon, auf die er ein Auge geworfen hat. Und weil seine Frau Hera nichts davon erfahren darf, muss ihm Götterbote Hermes dabei helfen.



Und so macht sich Zeus in der Gestalt des Amphitryon, der gerade zu einem Feldzug fort ist, auf den Weg in Alkmenes Schlafgemach. Unterdessen muss Hermes in der Gestalt von Amphitryons Diener Sosias dafür sorgen, dass keiner die beiden stört. Dabei muss er sogar Alkmenes Dienerin Charis, die Ehefrau von Sosias, verführen, obwohl Hermes mit Frauen eigentlichnichts am Hut hat.

Natürlich führt dies zu einigen turbulenten Verwicklungen und Verwirrungen, als der echte Sosias und der echte Amphitryon unerwartet auf der Bildfläche erscheinen und Einlass begehren.

»Amphitryon« ist einer der 
ältesten und bekanntesten Komödienstoffe überhaupt. Von Sophokles und dem altrömischen Dichter Plautus ziehen sich die Bearbeitungen über Molière, Kleist, Giraudoux und Peter Hacks bis in unsere heutige Zeit. Shakespeare hat Szenen daraus in der »Komödie der Irrungen« verarbeitet, während Cole Porter den Stoff für sein Musical »Out of this World« verwendete. In Deutschland bekannt ist auch der gleichnamige Ufa-Film von 1935.

 

Bei der Alzenauer Version handelt es sich um ein selbst geschriebenes Stück (Text und Regie: Josef Pömmerl), das zwar im alten Griechenland spielt, aber deutlich moderner und frivoler daherkommt und auch nicht mit aktuellen Anspielungen spart.

Die Premiere ist am Donnerstag, 30. Mai, (Feiertag Christi Himmelfahrt) um 19 Uhr. Weitere Aufführungen sind am Freitag, 31. Mai, Samstag, 1. Juni, Sonntag, 2. Juni, Freitag, 7. Juni, und Samstag, 8. Juni. Beginn: Freitag und Samstag jeweils um 20 Uhr, Sonntag und Feiertag um 19 Uhr.

Karten zum günstigeren Vorverkaufspreis von 17 Euro, ermäßigt 15 Euro, sind erhältlich bei der Stadt-Info im Alzenauer Rathaus.

Bei dem diesjährigen Familientag am 30. Juni ist die kultBurG wieder vertreten. Besucht uns gerne an unserem Stand auf dem Gartenschaupark. Hier könnt ihr in einer Auswahl aus unserem Kostüm-Fundus stöbern, die schönsten Stücke anprobieren und euch dann im Kostüm fotografieren.

Alzenau. In Aschaffenburg ist es jetzt nach drei Jahren abgespielt – in Alzenau noch zweimal zu sehen. Das Erthal-Theater gastiert am 26. Und 28. April mit dem Kriminalstück „Die Mausefalle“  (Regie:  Dieter Schaller) in den Räumen des Alzenauer Theatervereins kultBurG in der Hanauer Straße 92.

Mausefalle - Erthaltheater Bild 1Erthal Theater - Die Mausefalle Bild 2


Sechs Personen eingeschneit in einer einsamen Pension. Doch dann erfahren sie: Hier ist ein Mord geplant. Doch wer ist der Mörder? Und wer ist das geplante Opfer? Als Sergeant Trotter zu Hilfe eilt, steht es vor einer schwierigen Situation. Denn  offensichtlich verbirgt  jeder im Haus ein Geheimnis.

Agathe Christies „Die Mausefalle“ ist wohl das  bekannteste  Kriminalstück überhaupt. Denn  seit 1952 wird es täglich in einem Londoner Theater  aufgeführt und ist damit das am längsten ununterbrochen aufgeführte Theaterstück der Welt. Und nach jeder Aufführung wird das Publikum aufgefordert, die Lösung nicht zu verraten.

Das Stück wurde übrigens von Agatha Christie  auf persönlichem Wunsch von Königinmutter  Queen Mary zu deren 80. Geburtstag  am 26. Mai 1947 geschrieben und an diesem Tag als Hörspiel gesendet. Erst später machte Agatha Christie daraus einen Roman und ein Theaterstück.

Die Aschaffenburger Inszenierung lief drei Jahre erfolgreich im Erthal-Theater am Bahnhof. Jetzt wenden sich Regie und Besetzung neuen Projekten zu. Letzte Gelegenheit also, das Stück noch  zu sehen.  Die Aufführungen sind am Freitag, 26. April, um 19.30 Uhr und am Sonntag, 28. April, um 18 Uhr.

Karten gibt es im Vorverkauf für 15, ermäßigt 12 Euro im Buchladen Lesekatze im Friedberger Gässchen in  Alzenau. An der Abendkasse jeweils zwei Euro Aufschlag.  Ermäßigungen des Erthal-Theaters gelten für das Gastspiel in Alzenau nicht. (Quelle: Main-Echo)

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