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Wer sind wir?

Geschrieben von Josef Pömmerl.

Der Theaterverein kultBurG entstand nach dem Alzenauer Stadtjubiläum im Jahr 2001. Auf Initiative der Stadtverwaltung wurde seinerzeit unter der Regie von Josef Pömmerl das Heimatstück „Meister Lukas - Der Silberschmied von  Alzenau“ mit theaterbegeisterten Bürgern im Hof der Burg Alzenau inszeniert. Nach zehn ausverkauften Vorstellungen wurde unter den Mitspielern der Ruf nach weiteren Theaterprojekten laut. So kam es auf Initiative des Regisseurs am 24. Oktober 2001 zur Gründung des Theatervereins kultBurG .

Im Sommer 2002 wurden in Zusammenarbeit mit der Stadt Alzenau die Burgfestspiele ins Leben gerufen, die der Verein bis zum Jahr 2011 entscheidend mitgeprägt hat. Zahlreiche Inszenierungen klassischer und moderner Stücke wurden erfolgreich auf die Bühne gebracht; im großen unteren Burghof waren dies unter anderem „Romeo und Julia“, „Die drei Musketiere“, „Das Käthchen von Heilbronn“ und „Irma La Douce“. Im oberen Burghof sowie im Rittersaal der Burg waren zum Beispiel „Es war die Lerche“, „Acht Frauen“, „Gefährliche Liebschaften“ und „Witwendramen“ zu sehen. Ein großer Erfolg waren auch jahrelang die „Historischen Burgführungen“ mit sieben Spielszenen an verschiedenen Orten innerhalb der Burg Alzenau.

Theater für Kinder war von 2006 bis 2011 ebenfalls ein fester Bestandteil unserer Aufführungen im Rahmen der Burgfestspiele. Für jeweils drei Wochen waren vormittags u.a. „Die Biene Maja“, „Der Räuber Hotzenplotz“ oder „Der kleine Muck“ zu bestaunen. 

Zudem erfolgten zahlreiche Aufführungen an Spielorten in und um Alzenau, wie zum Beispiel „Mini-Dramen à la carte“ in der Stadtbibliothek, „Der letzte Wille“ im Maximilian-Kolbe-Haus“, „Baden gehen“ (ein Stück des Grips-Theaters in Berlin) im Schwimmbad Alzenau, „Ladies Night“ im Alten Pfarrheim Kahl oder „Geschlossene Gesellschaft“ im Schlösschen Michelbach.

Unsere Kindergruppe kultBurG-Kids ist seit mehreren Jahren mit viel Spaß bei der Sache; 2012 zum ersten Mal auch im oberen Burghof mit einer Kinderversion von Shakespeares Sommernachtstraum und wiederum im Sommer 2013 in der Burg mit dem Stück „Das Gespenst von Wilmundsheim“.

Ziel und Zweck des Vereins ist jedoch nicht ausschließlich die Theaterarbeit. So werden auch andere Kulturveranstaltungen wie z.B. Autorenlesungen und Benefizkonzerte zugunsten sozialer Projekte von den Mitgliedern organisiert. 

Mittlerweile zählt der Verein ca. 130 Mitglieder, die sich außer zu den Proben auch zu Workshops, gemeinsamen Theaterfahrten (z.B. nach Darmstadt) und zum monatlichen Stammtisch treffen. Seit 2005 verfügt die kultBurG über eigene Probenräume, zu denen auch ein stetig wachsender Kostüm-, Requisiten- und Technikfundus gehört.

Im November 2011 konnte der Theaterverein kultBurG  nach über 45 Inszenierungen mit einem Festwochenende sein 10-jähriges Jubiläum feiern und im Juli 2012 wurde die Inszenierung der „Witwendramen“ mit dem Bayerischen Amateurtheaterpreis „Larifari“ ausgezeichnet.

Die kultBurG freut sich auf weitere spannende und erfolgreiche Amateurtheaterarbeit - neue Mitglieder sind uns dabei jederzeit herzlich willkommen! 

Josef Pömmerl