PresseEcho

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Literarische Ausflüge in die Liebeswelt - MainEcho vom 03. März 2012

Geschrieben von Administrator.

Kabarettistische Lesung: Hörbuchsprecher Sven Görtz gastiert in Dörsthof-Weingut - Veranstaltung des kultBurG-Vereins

Alzenau-Michelbach Einen vergnüglichen literarischen Abend erlebten die rund 50 Besucher der kabarettistischen Lesung »Liebe ist eine besondere Form von Geisteskrankheit« mit Sven Görtz am Donnerstagabend im Weingut Simon auf den Dörsthöfen.

Der 45-jährige Hörbuchsprecher - er ist unter anderem die deutsche Stimme des Bestseller-Autors Paulo Coelho und wurde für seine Vertonung von Dylan Thomas’ »Under Milk Wood« ausgezeichnet - nahm sich des Themas Liebe in all seinen Facetten an. Görtz las Passagen aus seinem 2010 erschienenen satirischen Buch »Liebe ist eine besondere Form der Geisteskrankheit«, in dem er sich ironisch-humorvoll etwa mit der richtigen Ortswahl für das erste Date beschäftigt. Die Sauna sei dafür nur bedingt zu empfehlen, denn dann sehe man sofort, »was sich beim anderen alles so wölbt, bläht und stülpt«.

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Apokalyptischer Alptraum - MainEcho vom 12. Dezember 2012

Geschrieben von Administrator.

Kultburg: Alzenauer Theaterverein spielt dreimal Becketts »Endspiel« im Rittersaal der Burg - Erstaunliches geleistet

Alzenau »Hochachtung und Respekt« zollte Roland Kilchenstein, Vorsitzender des Alzenauer Theatervereins Kultburg, den vier Akteuren von Samuel Becketts absurdem Stück »Endspiel«, das von Freitag bis Sonntag gleich dreimal im Rittersaal der Burg aufgeführt wurde. »Die Schauspieler haben Erstaunliches geleistet«, lobte er nicht nur Regisseurin Christine Mareck-Brünnler, die in Doppelfunktion die Rolle der Nell übernommen hatte, sondern auch Harald Gelowicz, der den blinden Hamm verkörperte, Michael Ruppel als dessen Adoptivsohn und Diener Clov, sowie Timo Jahn, der Hamms Vater Nagg spielte. Er und Nell haben bei einem Unfall ihre Beine verloren und leben seitdem in Mülltonnen.

Die einzigen Überlebenden

Die vier sind die einzigen Überlebenden einer globalen Katastrophe. Eine Projektion an das Mauerwerk des Rittersaals verkündet dem langsam eintrudelnden Publikum: »Auch der Rittersaal befindet sich im Zustand nach einem Super-Gau. Doch mit ein paar Handgriffen kann der geneigte Besucher selbst wieder Ordnung schaffen.« In der Tat, auf den Stühlen liegen leere Getränkedosen und Plastikverpackungen, Klopapierrollen schlängeln sich malerisch über die Stuhlreihen. Gut gelaunt machen die Gäste ihre Plätze frei und entsorgen den Müll-Super-Gau in einer bereitgestellten Tonne, die per Schild klagt: »Ich fühl mich so leer!«

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Zehn Jahre Herzblut und En­ga­ge­ment - MainEcho vom 07. November 2011

Geschrieben von Administrator.

Jubiläum: Alzenauer Theaterverein Kultburg feierte am Wochenende im Maximilian-Kolbe-Haus - 40 Stücke aufgeführt

Alzenauer Theaterverein Kultburg Ohne lange Reden und Ehrungen kam das Jubiläum zum zehnjährigen Geburtstag des Alzenauer Theatervereins Kultburg am Samstagabend und Sonntagmittag im Maximilian-Kolbe-Haus aus. Der rührige Verein besann sich stattdessen auf das, was er am besten kann: Theater spielen ohne Wenn und Aber, dafür mit Herzblut und Engagement.
Und da hier die Kinder- und Jugendarbeit ganz groß geschrieben wird, hatten die Kultburg-Kids unter der Leitung von Stefka Huelsz-Traeger und Marianne Hofmann die ehrenvolle Aufgabe, die zahlreichen Besucher, darunter viele Leute der ersten Stunde, mit ihrem Spiel zu begrüßen.

Starker Nachwuchs

Großartig gelang es dem Nachwuchs, der in dieser Konstellation noch nicht auf der Bühne gestanden hatte, mit drei gelungenen Sketchen und der »Sage vom Luhmännchen« mit kräftigem Lokalkolorit das Publikum zu unterhalten. Mit Felix Kühne, Aylin Stein, Jennifer Lohr, Jasmin Rosenberger, Jakob Meder, Nathalie Graul, Mai-Britt Wombacher, Antonia Beinenz und Elyssa Rivera kann die Kultburg auf starken Nachwuchs setzen, der bereits jetzt das Credo des Vereins voll verinnerlicht hat.