PresseEcho

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Kultburg: Raben-Revue mit Witz und Esprit - MainEcho vom 11. Mai 2010

Geschrieben von Administrator.

Konzert: Chor unterhält 100 Gäste im Rittersaal bestens

Alzenau Ihr drittes eigenes Musikprogramm stellten die Kultburg-Raben, der Chor des Alzenauer Theatervereins Kultburg, am Sonntagnachmittag im Rittersaal der Burg vor und bescherte mit »Man lebt so kurz und ist so lange tot« manchem der rund 100 Konzertbesucher das Highlight des Muttertages.

Der Berliner Revue widmeten die 18 Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Jürgen Wahl den zweistündigen Reigen aus Hits der 20er und 30er Jahre mit politischen, erotischen, lyrischen und komischen Texten. Bereits am Samstagabend war die Premiere des Programms in Hainburg über die Bühne gegangen. Trotz zurückhaltender Besucherresonanz (55 Zuhörer) war die Stimmung auch bei den hessischen Nachbarn großartig. Und beim »Heimspiel« wurde das Ganze natürlich noch einmal getoppt - und das nicht nur in Hinblick auf die Besucherzahl. 

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Salz in Seelenwunden - MainEcho vom 01. März 2010

Geschrieben von Administrator.

Kultburg: Packende Inszenierung von Sartres Drama »Geschlossene Gesellschaft« im Michelbacher Schlösschen

Alzenau-Michelbach  Bravo-Rufe und kräftiger Applaus belohnten am Freitagabend im Michelbacher Schlösschen die neueste Inszenierung des Alzenauer Theatervereins Kultburg.

Aufgeführt wurde das Drama »Geschlossene Gesellschaft« des französischen Schriftstellers und Philosophen Jean-Paul Sartre. Unter der Regie von Christine Mareck-Brünnler zeigten Caroline Gündling, Sandra Majewski, Frank Sommer und (in einer Nebenrolle) Jens Schneider eine packende schauspielerische Leistung, die weit über Laientheaterniveau hinausging. Zwei weitere Aufführungen am Samstag- und Sonntagabend folgten.

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"Ihr wärt gute Nazis geworden..." - MainEcho vom 05. Oktober 2009

Geschrieben von Administrator.

Theater Kultburg-Ensemble führt Faschismus-Stück "Die Welle" in beklemmender Realität auf - Fünfmal ausverkauft

Alzenau In beklemmender Realität führte das Ensemble des Theatervereins Kultburg am Freitag im vollbesetzten Rittersaal der Burg die Premiere des preisgekrönten Stücks "Die Welle" von Reinhold Tritt auf. Eingeschworen von den Regisseurinnen Uschi Jebe und Gertrud Englert-Schauer zeigte die zwölfköpfige Truppe eine Riesenleistung, die fesselte und packte.

"Wie hypnotisiert" folgen die Schüler - dargestellt vom Ensemble des Alzenauer Theatervereins Kultburg - den Ideologien ihres Lehrers im preisgekrönten Stück "Die Welle", das die Verführbarkeit durch den Faschismus thematisiert und am Freitagabend im Rittersaal eine umjubelte Premiere feierte. Nach dem Ende der ohne Pause durchgespielten gut 90-minütigen Vorstellung wurden die Kultburgler mit Beifall überschüttet. Eine anwesende Klasse ließ eine La-Ola-Welle durch den Saal schwappen - eine zum Glück völlig ungefährliche Welle, die im krassen Gegensatz zu der im Stück thematisierten steht.