PresseEcho

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Nachwuchs macht Köpfe mit Nägeln - MainEcho vom 11. Juni 2013

Geschrieben von Administrator.

Kultburg-Kids: Premiere von »Das Gespenst von Wilmundsheim« - Bei sintflutartigem Regen in den Rittersaal verlegt

Alzenau  Obwohl das böse »Sch…«-Wort verboten ist, hätte Stefka Huelsz-Träger genau dieses am Sonntagvormittag gerne verwendet, denn die Premiere des Stücks »Das Gespenst von Wilmundsheim«, das die Kultburg-Kids im oberen Burghof aufführen wollten, musste bei sintflutartigem Regen in den Rittersaal verlegt werden. Also »Kultburg Indoor« statt »Kultburg Open«, wie Vorsitzender Roland Kilchenstein die Veranstaltungsreihe kurzerhand umbenannte.

Lang anhaltender Applaus

»Wir wissen nicht so richtig, wo wir herkommen und wo wir hingehen sollen«, beschrieb Huelsz-Träger, die gemeinsam mit Marianne Hofmann Regie führte, die Situation für das zehnköpfige Ensemble an ungewohnter Stelle. Doch alles klappte wie am Schnürchen, und am Ende gab es einen nicht enden wollenden Applaus von den Besuchern im voll besetzten Saal.

Marianne Hofmann hatte die Mühen nicht gescheut und den Kindern und Jugendlichen extra ein eigenes Stück geschrieben. Oscar Wildes »Das Gespenst von Canterville« war freie Grundlage für das Alzenauer Gespenst, das seit 400 Jahren auf der Burg haust. Der köstliche und Generationen übergreifende Theaterspaß kam beim Publikum mit seinem herrlichen Lokalkolorit hervorragend an.

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Ein Mord im Nirgendwo - MainEcho vom 05. März 2013

Geschrieben von Administrator.

Lesung: Sven Görtz stellt auf Einladung des Kultburg-Vereins seinen Kriminalroman vor

Alzenau-Michelbach  Regionalkrimis liegen immer noch im Trend: Aufgrund der Vielzahl in den letzten Jahren veröffentlichter Mordgeschichten hat inzwischen fast jede Stadt und Kommune Deutschlands ihre eigenen fiktiven Verbrechen und Ermittler.

Eine gewisse Sättigung scheint erreicht, und man könnte annehmen, neue Regionalkrimi-Autoren hätten es schwer, sich inmitten der bereits Etablierten durchzusetzen, die längst alle Regionen Deutschlands mit literarischem Mord und Totschlag übersät haben.

Dass dem nicht so ist, zeigt das Beispiel des Hörbuchsprechers, Autors und Kabarettisten Sven Görtz, der am Freitagabend in Simons Weingasthof in Michelbach seinen ersten Kriminalroman »Da liegt ein Toter im Brunnen - Ein Krimi mitten aus der Provinz« vorstellte. Die Besonderheit: Die Geschichte weist zwar alle Merkmale eines klassischen Regionalkrimis auf, inklusive viel Lokalkolorit und schrulliger Ermittler, spielt jedoch an einem Ort, den es gar nicht gibt: Bad Löwenau heißt das erfundene Städtchen, von dem man nur weiß, dass es irgendwo in der Provinz liegt. Und im zentralen Brunnen auf dem Bad Löwenauer Marktplatz liegt eines Tages - der Titel verrät es bereits - ein Toter.

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Beziehungskisten und Frühstücksfarce - MainEcho vom 26. November 2012

Geschrieben von Administrator.

Kultburg: Neue Produktion des Alzenauer Theatervereins begeistert an zwei Abenden mit je 16 Szenen im Kolbe-Haus

Alzenau  »Szenenwechsel« präsentierten am Freitagabend - und noch mal am Samstag - im ausverkauften Maximilian-Kolbe-Haus 28 Mitglieder des Alzenauer Theatervereins Kultburg unter der Leitung von sieben Regisseuren, die auch auf der Bühne standen.

Das Sammelsurium kleiner, aber feiner Geschichten, insgesamt 16 Stück, das in gut zweieinhalb Stunden in bewährter Spiellaune zur Aufführung kam, wurde vom Publikum mit kräftigem Applaus belohnt. Zu jeder Szene wechselten die Requisiten, die meistens einen Tisch beinhalteten. Maske und Kostüme wurden stimmig in die Handlung einbezogen. Vom ganz kurzen gespielten Witz (»Büroschlaf«) bis zu längeren Szenen reichte die Bandbreite. Dabei waren die Stücke mal urkomisch, mal bitterböse. Nur der Wandel war konstant.