PresseEcho

»Komödie mit zwei Leichen«

Theaterverein »kultBurG« spielt »Wir sind keine Engel«

Alzenau. Mit blinkendem Rotlicht beginnt die neueste Produktion des Alzenauer Theatervereins »kultBurG« – ein Schäferhund kontrolliert gewissenhaft mit seinen beiden Soldaten-Herrchen den Zuschauerraum.

Und schon sind die vielen Besucher im Maximilian-Kolbe-Haus mitten drin in der Weihnachtskomödie »Wir sind keine Engel« (im Original: »Eine schöne Bescherung« von Albert Husson), die in der Inszenierung von Regisseur Josef Pömmerl (Regieassistenz: Anni Christ-Dahm und Carolin Gündling) prächtig unterhält und im Laufe des Abends zwei Leichen produziert. Nach zweieinhalb Stunden ist die Premiere am Freitag zu Ende (weitere Aufführungen am Samstag, Sonntag und heutigen Montag um 19.30 Uhr), stürmischer Applaus und Bravorufe belohnen die Truppe.

»Aliens in Alzenau«

Die Außerirdischen waren nicht zu sehenAlzenau. »Aliens in Alzenau« – Wer bei diesem reißerische Titel auf Außerirdische gehofft hatte, wurde enttäuscht. Nicht enttäuscht wurde aber diejenigen, die sich auf diesen Theaterspaß der »kultBurG-Kids«, der Kindergruppe des Theatervereins »kultBurG« eingelassen hatten. 13 Kinder und eine »Leihmutter« von der Jugendgruppe hatten unter Regie von Stefka Huelsz-Träger und Gertrud Englert-Schauer dieses Stück für den Weihnachtsmarkt einstudiert. Dabei ging es um eine Schar Kinder, die Außerirdische gesehen haben will. Jetzt sammeln sie eine Kiste mit Utensilien, um den Außerirdischen Beispiele unserer Zivilisation zu liefern. Dass sie dabei weder vor dem Hörgerät des Opas, noch vor der Zahnspange der Schwester halt machen, sorgte für zahlreiche Lacher.

joe/Foto: Josef Pömmerl

Warten auf die große Chance

Raus auf die Bühne: Vor leichten Sprüchen kommt harte Arbeit 1000 Watt Scheinwerferlicht voll ins Gesicht, die Welt ist eine einzige Bühne und doch nur fünf Meter lang und drei Meter tief. Vor dem Mikro – im Dunkeln – sitzen 200 Beobachter, wollen den Alltag weglachen. Bleiben sie stumm, bilden die Bretter da oben den schlimmsten Ort auf Erden; wird die Komödie zur Tragödie; markiert der Abgang das Ende des Traums, als Künstler Karriere zu machen.

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