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Jahreshauptversammlung 2016

Am Dienstag, den 8. November 2016, um 19.30 Uhr findet in den KultBurG Räumen , Hanauer Str. 92 in Alzenau unsere Jahreshauptversammlung statt.

Tagesordnung:
1.    Begrüßung durch den Vorstand
2.    Genehmigung der Tagesordnung
3.    Bericht des 1. Vorstands
4.    Kassenbericht und Kassenprüfung
5.    Entlastung des Vorstands
6.    Neuwahl des Vorstands
7.    Theaterprojekte 2016/2017
8.    Sonstiges

Anträge weiterer Tagesordnungspunkte bitte bis zum 25.10.2016 beim Vorstand einreichen.

kultBurG in Bayreuth

Der Alzenauer Theaterverein kultBurG hat am 1. August  ein Gastspiel auf der Landesgartenschau in Bayreuth gegeben. Auf Einladung hat der Verein auf der Heckenbühne im Gartenkabinett sechs Szenen aus seinem Stück »Gretchen 89 ff.«, einer Komödie von Lutz Hübner, gespielt. Der Kontakt war auf der letztjährigen Gartenschau in Alzenau zustande gekommen, auf der sich die Stadt Bayreuth präsentiert hatte. Da ein Schwerpunkt der Veranstaltungen der Bayreuther Schau im Bereich Theater liegt, wurde die Kultburg gebeten, dort als ein Vertreter der letztjährigen Gartenschaustadt aufzutreten.

Da die Aufführungsdauer auf eine Stunde beschränkt war, wurde das Stück »Gretchen 89 ff.« gewählt. Es beschreibt in zehn Szenen unterschiedliche Proben zu der Gretchenszene aus Faust. Die Aufführung lockte an die 100 Zuschauer an, die begeistert und mit viel Applaus reagierten.

 

Regisseur und Schauspielerin

Was passiert, wenn diese beiden zusammen treffen zeigt der Theaterverein KultBurG aus Alzenau in sechs lustigen Szenen in “Gretchen 89 ff”. Geprobt wird die Kästchenszene aus Goethe’s Faust.

Anfängerin und Diva, Tourneepferd und Haudegen treffen aufeinander. Und auch der Requisiteur und der Hospitant reden ein Wörtchen mit. Zu sehen am Montag, 1. August um 15 Uhr auf der Hopfenbühne im Gartenschaugelände in Bayreuth.

 

 

Szenen einer Ehe – MainEcho vom 12.03.2016

Theater: Kultburg-Stück “Alte Liebe” geht auf Tuchfühlung mit einem sich liebenden und nervenden Paar.
Alzenau Samstag, 12.03.2016
Glänzende Premiere konnte am Donnerstagabend im voll besetzten Zimmertheater des Alzenauer Vereins kultBurG die neueste Inszenierung »Alte Liebe« feiern.
Das Zwei-Personen-Stück mit Barbara Vogel-Hohm und Klaus Kolb (Regie: Inge Mayer) basiert auf dem 2009 veröffentlichten Roman von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder und wurde in einer Theaterfassung von Markus Steinwender gezeigt.
 

Höhen und Tiefen

Der intime Rahmen des vereinseigenen Theaters ist wie geschaffen für das Stück, das Höhen und Tiefen eines seit 35 Jahren verheirateten Ehepaares zeigt. Fast auf Tuchfühlung mit der ersten Reihe agieren Barbara Vogel-Hohm und Klaus Kolb ganz großartig. Neben der Bewältigung einer Riesenmenge Text schaffen es die beiden, das Publikum ohne Schamgefühl an ihren privatesten Gefühlen teilhaben zu lassen.
Die Bibliotheksangestellte Lore und der seit einem Jahr in Rente befindliche Harry sind so unterschiedlich wie ihre Kleidung. Gartenliebhaber Harry trägt eine lässig-bequeme Hose mit Hosenträgern, Gummischuhe und einen Strohhut. Lore steckt dagegen in einer korrekten Stoffhose in Schwarz mit Bluse und ordentlichen Schnürschuhen.

»Früher war mehr Freude«
Dabei scheint Harry eindeutig der zufriedenere der beiden zu sein, wenn ihn nicht gerade seine Ehefrau mit Provokationen und Zickereien nervt. »Du liest nicht, du interessierst dich nicht, du verblödest!«, wirft sie ihm in einem ihrer Streit-Momente vor, nach denen sich Harry gerne mit einer Bierflasche in seinen geliebten Garten verzieht. Lore geht sich mit ihrem Perfektionismus und ihrem Zwang, Harry zu »erziehen«, oft selbst auf die Nerven.

»Ich möchte ein anderes Leben!«, wünscht sie sich trotzig und fragt sich, ob ihr Gemütszustand »die berühmte blöde Sinnkrise« ist oder einfach das Alter mit all seinen Verlusten von »Haaren, Zähnen, Schönheit, Leidenschaft, Libido und Freunden«. »Früher war einfach mehr Freude!«, ist sich Lore sicher.
Regisseurin Inge Mayer hat ihre Darsteller darauf eingeschworen, das sich liebende und manchmal nervende Paar vollkommen überzeugend darzustellen. Eventuelle – natürlich rein zufällige – Parallelen zu Ehen im Familien- oder im Freundes-Umfeld konnten sicher alle Zuschauer schmunzelnd erkennen.

Über die trocken-humorigen Antworten von Harry konnte zwar nicht Lore, aber zum Glück das Publikum lachen. Die inklusive Pause zweistündige Aufführung punktet durch Authentizität und starke Dialoge und Monologe. Dabei fesselt die Beziehung zweier Menschen, die sich nach 35 Jahren unsagbar vertraut sind, sich dadurch aber auch unsagbar verletzen können, ungemein.

Alle fünf weiteren Vorstellungen sind ausverkauft. Über eine Wiederaufnahme im Spätherbst wird nachgedacht.

kultBurG OPEN – Volpone, eine Gaunerkomödie

Volpone mit den ErbschleichernkultBurG OPEN präsentiert 2016 das Theaterstück “Volpone” von Ben Jonson in der Version von Stefan Zweig und wünscht Euch beim Zuschauen ebensoviel Spaß, wir wir schon bei den Proben haben.

Stefan Zweig war von der Komödie von Ben Johnson, einem Zeitgenossen von William Shakespeare, so begeistert, dass er sie auf eine Reise  bearbeiten wollte. Doch dann hatte er den Originaltext  vergessen – und so entstand eine sehr freie Nacherzählung, die eine der besten Komödien aus deutscher Feder ist.

Aufführungstermine sind: 14.5.,20.5.,21.5., 26.5., 27.5., 28.5. jeweils um 19:30 Uhr im oberen Burghof, nur am 22.5. um 18 Uhr,
Vorverkauf € 15,-  Abendkasse € 17,-
ermäßigt € 10,- und 12,-

Karten gibt es beim Verkehrsamt der Stadt Alzenau (Telefon: 06023 / 502-112, Fax: 06023 / 502-188, email: verkehrsamt@alzenau.de) oder auch per Email bei inge-alzenau@t-online.de

zur Handlung und Besetzung

Grenzbegehung Jubiläum 200 Jahre Alzenau – Bayern

Zum 200sten Jubiläum des Münchner Vertrages, der die Zuschlagung Alzenaus zu Bayern beschloss, tanzte wieder der Kongress. Zwar nicht in Wien, sondern auf einer kleinen Bühne mitten auf der bayerisch-hessischen Grenze. Diese wurde kürzlich im Rahmen einer Grenzbegehung von zahlreichen Wanderern und Honoratioren des politischen Lebens abgeschritten. Vier kultBurGler tanzten symbolisch das Ränkespiel des Fürsten Metternich nach. Heftiger Applaus der Grenzgänger war der Lohn. Vivat!

  

Inge Mayer

Seit der Gründung des Theatervereins 2001 ist Inge Mayer (Jahrgang 1946) als Gründungsmitglied aktiv dabei.

Seit sie in den 1950er Jahren in der Grundschule in München erstmals Bekanntschaft machte mit “den Brettern, die die Welt bedeuten”, begleitet die Begeisterung für das Theaterspiel sie bis zum heutigen Tag.

Durch viele Theaterbesuche in den diversen Münchner Schauspielhäusern vertiefte sie in jungen Jahren diese Leidenschaft und debütierte 2002 als Erwachsene in ” Bunbury” im Seligenstädter Theater am Main (TAM).

Im TAM Seligenstadt war sie außerdem in den weiteren Rollen zu sehen:

“Arsen und Spitzenhäubchen”

“Ein Wintermärchen”

“Don Camillo und Pepone”

“Ein Sommernachtstraum”

“Johannisnacht” (auch Regieassistenz)

 

Die Alzenauer Burgfestspielen bzw. kultBurG- Open bereicherte sie in:

“Lysistrata” (2003)

“Acht Frauen” (2005)

“Gefährliche Liebschaften” (2008/09)

“Leonce und Lena” (2009)

“Was für´ein Zirkus ” (2011) Kindertheater

“Das Wirtshaus im Spessart” (2018)

“Amphitryon” (2019)

 

Kurs für Regiearbeit 2013 und 2014

“Weihnachten unter Palmen” (2012): Regie Kindergruppe TAM Seligenstadt

“Das Geheimnis der Wassserflasche” (2013): Regie – Eigenproduktion zusammen mit der Kindergruppe TAM entwickelt – Handlung, Text, Kostüme, Bühnenbild

Bei der kultBurG

“Frau Müller muss weg” (2014/15): Regie gemeinsamen mit Barbara Vogel-Hohm

“Alte Liebe” (2016) Regie

“Das Abschiedsdinner” (2019) Regie

 

Soufleuse bei vielen Theaterstücken bei den Theatervereinen kultBurG und TAM