Ankündigung KultBurG-Kids “Dorfteufel”
Frei nach “Der zerbrochene Krug” von Heinrich von Kleist.
TERMINE
29.05.16 11 Uhr Premiere
09.07.16 15 Uhr 2. Aufführung
10.07.16 11 Uhr 3. Aufführung
Frei nach “Der zerbrochene Krug” von Heinrich von Kleist.
TERMINE
29.05.16 11 Uhr Premiere
09.07.16 15 Uhr 2. Aufführung
10.07.16 11 Uhr 3. Aufführung
2014: Frau Müller muss weg
Seit der Gründung des Theatervereins 2001 ist Inge Mayer (Jahrgang 1946) als Gründungsmitglied aktiv dabei.
Seit sie in den 1950er Jahren in der Grundschule in München erstmals Bekanntschaft machte mit “den Brettern, die die Welt bedeuten”, begleitet die Begeisterung für das Theaterspiel sie bis zum heutigen Tag.
Durch viele Theaterbesuche in den diversen Münchner Schauspielhäusern vertiefte sie in jungen Jahren diese Leidenschaft und debütierte 2002 als Erwachsene in ” Bunbury” im Seligenstädter Theater am Main (TAM).
Im TAM Seligenstadt war sie außerdem in den weiteren Rollen zu sehen:
“Arsen und Spitzenhäubchen”
“Ein Wintermärchen”
“Don Camillo und Pepone”
“Ein Sommernachtstraum”
“Johannisnacht” (auch Regieassistenz)
Die Alzenauer Burgfestspielen bzw. kultBurG- Open bereicherte sie in:
“Lysistrata” (2003)
“Acht Frauen” (2005)
“Gefährliche Liebschaften” (2008/09)
“Leonce und Lena” (2009)
“Was für´ein Zirkus ” (2011) Kindertheater
“Das Wirtshaus im Spessart” (2018)
“Amphitryon” (2019)
Kurs für Regiearbeit 2013 und 2014
“Weihnachten unter Palmen” (2012): Regie Kindergruppe TAM Seligenstadt
“Das Geheimnis der Wassserflasche” (2013): Regie – Eigenproduktion zusammen mit der Kindergruppe TAM entwickelt – Handlung, Text, Kostüme, Bühnenbild
Bei der kultBurG
“Frau Müller muss weg” (2014/15): Regie gemeinsamen mit Barbara Vogel-Hohm
“Alte Liebe” (2016) Regie
“Das Abschiedsdinner” (2019) Regie
Soufleuse bei vielen Theaterstücken bei den Theatervereinen kultBurG und TAM
Eine Gauner-Komödie von Ben Jonson
TERMINE
Sa. 14. Mai Premiere
Fr, 20. Mai 2. Aufführung
Sa, 21. Mai 3. Aufführung
So, 22 Mai 4. Aufführung
Do, 26. Mai 5. Aufführung
Fr, 27. Mai 6. Aufführung
Sa, 28. Mai 7. Aufführung
Wir freuen uns auf Euch. 🙂
TERMINE
02.02.16 Seniorenfasching derStadt Alzenau
05.02.16 Kappenabend TV Wasserlos

Die “Alte Liebe” kommt wieder ins Alzenauer Zimmertheater
Nachdem im März alle Aufführungen des Theaterstücks “Alte Liebe” (Regie Inge Mayer) ausverkauft waren, die rege Nachfrage nach Karten jedoch weiterhin anhielt, gibt es im November eine Wiederaufnahme im Zimmertheater des Alzenauer Theatervereins kultBurG , Hanauer Str. 92 (ehemaliges altes Spital)
Nach dem gleichnamigen Roman von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder erzählt die heitere und zugleich melancholische Geschichte von der quriligen Bibliothekarin Lore (Barbara Vogel-Hohm) und dem pragmatischen Frühpensionär Harry (Klaus Kolb), die geinsam ein halbes Leben lang durch alle Höhen und Tiefen eines Ehelebens gegangen sind.
Die Aufführungstermine:
Freitag, 04.11.2016 – 19.30 Uhr
Samstag, 05.11.2016 – 19.30 Uhr
Sonntag, 06.11.2016 – 11.00 Uhr
Donnerstag, 10.11.2016 – 19.30 Uhr
Freitag, 11.11.2016 – 19.30 Uhr
Samstag, 12.11.2016 – 19.30 Uhr
Eintrittspreise VVK 12,00 € / erm. 10,00 €
Abendkasse jeweils 2,00 € Aufschlag
Karten im Vorverkauf gibt es ab Die 16. August bei Buchhandlung Lesekatze Alzenau sowie unter vorverkauf@kultburg.de

Mit “Alte Liebe” nach einem 2009 veröffentlichten gemeinsamen Roman von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder setzt die kultBurG Alzenau seine kleine Theaterreihe in ihrem Zimmertheater im ehemaligen Spital in der Hanauer Str. Alzenau fort.
Die leidenschaftliche Lore und ihr etwas kauziger Harry sind seit 35 Jahren verheiratet und haben gemeinsam alle Ehestürme, Hochs und Tiefs, große und kleine Sorgen gemeistert. Tochter Gloria, bis heute ihr Sorgenkind geblieben, wird im Herbst zum dritten Mal heiraten, einen steinreichen Industriellen. Die Hochzeit soll mit viel Brimborium gefeiert werden. Können Lore und Harry überhaupt zu dieser Hochzeit fahren, die all ihre hart erkämpften Ideale in Frage stellt?
“Alte Liebe” zeigt Szenen einer langjährigen Ehe, zärtlich und schroff, kratzbürstig und versöhnlich, ungeduldig und sentimental. Eine “Alte Liebe” eben!
Premiere ist am Donnerstag, 10. März 19.30 Uhr. Weitere Termie sind am Fr. 11.03., Sa 12.03., Fr 18.03., Sa 19.03.,jeweils um 19.30 Uhr und So 20.03. um 18.00 Uhr
Karten gibt es ab sofort bei der Buchhandlung “Lesekatze” Friedberger Gäßchen Alzenau und bei Inge Mayer unter inge-alzenau@t-online. de.
Vorverkauf 12,- € / Abendkasse 14,- €
ermäßigt 10,- € / 12,- €
Eine Weihnachtsgeschichte von Marianne Hofmann
Familie Guth bereitet sich auf das Weihnachtsessen vor. Gans oder Würstchen ist hier die Frage und wo bringen wir die Großeltern unter? Oh mein Gott, jetzt will die Nachbarin auch noch ein Rezept haben, ausgerechnet heute, hätte ihr auch früher einfallen können!
Falls ihr wissen wollt, wie der Kampf ums Essen ausgeht und welchem unsichtbaren Gast die Kinder auf die Schliche kommen, seid ihr bei uns herzlich willkommen!
Aufführungen:
Samstag, 28.11. um 14:30 Uhr
Sonntag, 29.11. um 14:30 Uhr
in den Räumen der kultBurG, Hanauerstr. 92
Dauer ca. 30 min
Familienstück ab 3 Jahren
EINTRITT FREI
Regie:
Stefka Huelsz-Träger
Marianne Hofmann

Zehnmal die Kästchen-Szene
Mit “Gretchen 89 ff.” ist dem Alzenauer Theaterverein Kultburg ein weiterer Coup gelungen
Zum PresseEcho
Alzenau Ja, wie spielt man denn nun ein Stück, wie es wirklich ist? Die Episode, die Sprecherin Barbara Vogel-Hohm (auch Bühnenbild und Kostüme) zu Beginn der neuesten Kultburg-Aufführung »Gretchen 89ff.« erzählt, zeigt einen philosophischen Abgrund hinter dem Satz. Was ist richtig gespielt, was falsch?
Fakt ist: Es gibt selige und unselige Kombinationen von Regisseuren und Schauspielern, weil hier ganz unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen, mal wie ein Windhauch, mal wie ein Tornado…
Mit Lutz Hübners »Gretchen 89ff« ist dem 2001 gegründeten Alzenauer Theaterverein Kultburg ein weiterer Coup gelungen. Zu den zehn Szenen, die jeweils einen bestimmten Typen von Regisseur und Gretchen beim Proben der Schatzkästchen-Szene aus Goethes “Faust” zeigen, hat Josef Pömmerl eine Anfangs- und eine Schlussszene hinzugefügt, die das Stück runder machen, das Publikum sozusagen abholen und nach Hause bringen sollen.
Der Typ Schmerzensmann (Heiko Bozem) brüllt sein Gretchen (Moniera Romann) in Grund und Boden (»Ich muss den Irrsinn spüren!«), während das Tourneepferd (Andreas Urbaniak) seine Hauptdarstellerin (Anna Jäger) mit Wiener Charme umgarnt und sozusagen auf Händen zum Kaffee trägt. Der alte Haudegen (Christoph Thesing) lebt in vergangenen Zeiten, als er noch auf der Bühne stand und schläft dabei ein, der Freudianer (Heiko Bozem) nervt sein Gretchen (Carmen Reichenbach) mit versauten Interpretationen, die im Kästchen als Phallus-Symbol gipfeln. Anna Jäger treibt als Anfängerin mit ihrer Übermotivation ihren Regisseur in den Wahnsinn, die Dramaturgin (Gabi Wittemann) fordert ihr männliches Gretchen an die Grenzen (»denk mal geschlechtsneutral!«), und Matthias Wissel rationalisiert als Regisseur-Typ »Der Streicher« gleich die ganze Szene weg…
Das Stück kommt bei den 40 Besuchern im Zimmertheater hervorragend an, und jede Szene erhält großen Applaus. Immer wieder ist es bewundernswert, wie sich die Akteure, die auf einen Meter zum Publikum entfernt auf der Bühne stehen, in ihren Rollen austoben. Die Nähe ist auf jeden Fall Risiko und Riesenchance gleichzeitig. Bei »Gretchen 89ff« läuft es aber wie so oft bei der Kultburg wie am Schnürchen…
Doris Huhn